Ghost kopien mit WIN NT / XP

Ihno
Originalkopie von Symantec : Zwinker

Einführung in das Duplizieren eines Windows NT-, Windows 2000- oder Windows XP-Computers
Situation:
Sie möchten einen Computer, auf dem Windows NT, Windows 2000 oder Windows XP läuft, duplizieren und möchten gerne wissen, ob Sie bestimmte Vorbereitungen treffen müssen.
Lösung:
Es gibt eine Reihe von Aspekten, die beachtet werden müssen, wenn Sie Windows NT, Windows 2000 oder Windows XP duplizieren:
Ghost-Versionen: Mit welcher Ghost-Version wird die Image-Datei erstellt und wiederhergestellt?
Versionen und Service-Pakete von Windows: Welche Windows-Version läuft auf dem Quellcomputer?
Duplizieren von Windows NT/2000/XP-Servern: Ist der Quellcomputer ein Server?
Unterschiede zwischen Quell- und Zielcomputer: Auf welche Weise beeinflussen physische Unterschiede zwischen dem Quell- und dem Zielcomputer das Betriebssystem, die Treiber und die Konfigurationseinstellung? Wie wird der Zielcomputer durch eine Verschlüsselung auf dem Quellcomputer beeinflusst?
Wiederherstellen der Singularität einer Windows NT/2000/XP-Installation nach dem Duplizieren: Konfigurationseinstellungen, die auf dem Zielcomputer anders als auf dem Quellcomputer sein müssen.
Ghost-Versionen
Bei jeder neuen Ghost-Version wurde die Handhabung von NTFS-Partitionen verbessert. Aktualisieren Sie Ghost auf die neueste Version. Beachten Sie bitte die Dokumente So können Sie ermitteln, welche Version von Ghost installiert ist sowie Wie wird Ghost 6.x auf eine neuere Version aktualisiert.
Ghost-Versionen vor 6.03 können Windows 2000-Computer nicht erfolgreich duplizieren, sondern lediglich eine Sektor-für-Sektor-Kopie erstellen. Beachten Sie das Dokument Kompatibilität von Windows 2000 und Ghost.
Norton Ghost 2002 und frühere Versionen sowie Symantec Ghost bis Version 7.5 können Images nicht auf lokalen NTFS-Partitionen speichern. Einige Ghost-Versionen können jedoch Images auf NTFS-Partitionen speichern, die sich auf einem Remote-Computer befinden. Norton Ghost 2003 kann Image-Dateien auf lokalen NTFS-Partitionen speichern. Weitere Informationen finden Sie in den Dokumenten Direktes Speichern von Ghost-Image-Dateien auf NTFS-Partitionen und Ausführen von Ghost, um ein Abbild auf einen oder mehrere Computer zu schreiben.
Versionen und Service-Pakete von Windows
Wenn Sie mit Installationen von Windows NT arbeiten, erfordert Ghost Windows NT 4.0 Service Pack 4, 5 oder 6a. Ghost unterstützt Service Pack 6.0 nicht.
Wenn Sie mit Installationen von Windows 2000 arbeiten, unterstützt Ghost Windows 2000 Professional, Server und Advanced Server mit und ohne Service Pack 1. Beachten Sie das Dokument Kompatibilität von Windows 2000 und Ghost.
Wenn Sie mit Windows XP Installationen arbeiten, wird Windows XP von Norton Ghost 2002 und Symantec Ghost 7.5 unterstützt. Symantec Ghost 7.0 tut dies jedoch nicht. Bitte beachten Sie das Dokument Kompatibilität von Windows XP und Ghost.
Bitte beachten Sie auch, dass Windows XP die Funktion Product Activation beinhaltet, die Auswirkungen auf den Duplizierungsvorgang haben kann. Product Activation ist eine für Windows XP lizenzierte Funktion. Weitere Informationen dazu, wie Product Activation das Duplizieren beeinflusst, finden Sie in dem Artikel Einsatz der "Systemvorbereitung" mit Windows-Produktaktivierung oder Volumenlizenzmedien zur Bereitstellung von Windows XP (Artikelnummer 299840), in der Unterstützungsdatenbank von Microsoft unter http://support.microsoft.com/?ln=de.
Duplizieren von Windows NT- oder Windows 2000-Servern
Ghost kann einen Windows NT- oder Windows 2000-Server als Sicherungskopie oder für Migrationszwecke duplizieren. In der Regel kann Ghost aber keine Server duplizieren, um diese auf mehrere Computer zu verteilen und Symantec bietet keine Unterstützung für Ghost an, wenn es dafür verwendet wird. Beachten Sie das Dokument Duplizieren eines Windows NT- oder Windows 2000-Servers.
Sicherungskopien
Wenn Sie einen Windows NT/2000/XP-Computer zu Datensicherungszwecken duplizieren, sind die übrigen Informationen in diesen Dokument für den Duplizierungsvorgang nicht unbedingt wichtig.
Wenn Sie jedoch vorhaben, das Image auf demselben Computer wiederherzustellen, auf dem Sie es erstellt haben, sind die Informationen in den Abschnitten Unterschiede zwischen Quell- und Zielrechner und Wiederherstellen der Singularität einer Windows NT/2000-Installation nach dem Duplizieren in folgenden Situationen für Sie relevant:
Sie möchten den Computernamen ändern
Sie möchten andere Identifizierungsdaten auf dem Computer ändern
Sie möchten das Image auf einer anderen Festplatte oder einem anderen Computer wiederherstellen
Unterschiede zwischen Quell- und Zielrechner
Microsoft Betriebssysteme variieren in ihrer Fähigkeit, in Hardware-Umgebungen zu duplizieren, die sich von der Umgebung unterscheiden, in der die Image-Datei ursprünglich erstellt wurde. Es hängt also vom Betriebssystem ab, wie erfolgreich ein Duplizierungsvorgang verläuft, an dem zwei Computer mit unterschiedlicher Hardware-Zusammensetzung beteiligt sind. Windows NT ist relativ unflexibel bei der eigenen Anpassung an eine Hardware-Umgebung, die von der Umgebung abweicht, auf der das Betriebssystem ursprünglich installiert wurde. Die Plug-and-Play-Fähigkeiten von Windows 2000 mildern diese Unflexibilität jedoch ab. Es gibt daher eine Reihe von Beschränkungen, die man bei der Migrierung einer Windows NT-, Windows 2000- oder Windows XP- (Windows NT/2000/XP) Installation von einer Hardware-Umgebung zu einer anderen beachten sollte:
Unterschiede bei der Hardware-Abstraktionsschicht (HAL).
Windows NT und 2000 verwenden eine Hardware-Abstraktionsschicht (HAL), um mit den Treibern für verschiedene Geräte auf dem Computer zu kommunizieren. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für das Betriebssystem, die Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen desselben Gerätetyps zu "kennen".
Weil unterschiedliche Computer-Anbieter ihre eigenen HALs schreiben können, um spezifische Hardware-Eigenschaften zu betonen oder Windows-Schnittstellen an ihre Hardware anzupassen, wird ein Image, das eine besondere OEM-HAL (Original Equipment Manufacturer) verwendet, nicht auf einem Computer mit einer anderen Hardware funktionieren.
Um solche Probleme zu verhindern, stellen Sie sicher, dass Sie Windows NT/2000-Computer mit einer spezifischen OEM HAL nur zu Computern duplizieren, für die die HAL gedacht ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrem OEM-Händler.
Treiberspezifische Probleme
Eine Installation von Windows NT/2000, die für eine bestimmte Konstellation von Hardware-Geräten konfiguriert wurde, funktioniert unter Umständen nicht richtig auf einem Computer mit anderen Hardware-Geräten. So funktioniert eine Windows NT/2000-Installation auf einem Computer mit einer IDE-Festplatte z. B. wahrscheinlich nicht auf einem Computer mit einer SCSI-Festplatte.
Andere Beispiele für problematische Klassen von Hardware-Geräten sind Netzwerkkarten, Videokarten, Soundkarten usw. Die Auswirkungen eines nicht funktionierenden Gerätes sind verschieden. Z. B. verwendet Windows wieder einen generischen VGA-Grafiktreiber, wenn der urspünglich installierte Videotreiber nicht korrekt geladen werden kann.
Windows 2000 kann die Unterschiede in der Hardware zwischen Computern besser verarbeiten als Windows NT, wenn Sie auf dem Windows 2000-Computer das Systemvorbereitungsprogramm SysPrep von Microsoft ausführen, bevor Sie diesen Computer duplizieren.
Verwenden Sie für Windows 2000-Installationen auf dem Quellrechner das Programm SysPrep von Microsoft, bevor Sie von diesem Computer duplizieren. Dies zeigt dem Boot-Duplikat an, dass die Plug-and-Play-Treiberdatenbank neu aufgebaut werden muss. Wenn die Installationsdateien der Treiber ebenfalls in der Image-Datei enthalten sind, konfiguriert sich das Betriebssystem automatisch selbst für die neue Hardware-Umgebung. Diese Option ist NICHT für Windows NT verfügbar, da Plug-and-Play nicht unterstützt wird. Laden Sie Sysprep von dieser Seite herunter: http://www.microsoft.com/windows2000/downloads/deployment/sysprep/default.asp
Ihno
Microsoft bietet einen Artikel über Unterschiede in der Hardware von Quell- und Zielcomputer bei der Verwendung von SysPrep mit Windows 2000 an. Beachten Sie bitte das Dokument Verwendung des Systemvorbereitungsprogramms auf nicht identischen Computern (Artikelnummer Q216915) in der Unterstützungsdatenbank von Microsoft . Sie finden diese unter der Adresse http://support.microsoft.com/?ln=de.
Wenn Sie auf einer Installation von Windows 2000 SysPrep verwendet haben und immer noch Schwierigkeiten mit Hardware-Unterschieden haben, oder wenn Sie eine Installation von Windows NT duplizieren möchten, beachten Sie die folgenden Punkte:
Duplizieren Sie niemals einen Computer mit einer IDE-Festplatte zur Nutzung auf einem Computer mit einer SCSI-Festplatte.
Erwägen Sie, vor dem Duplizieren alle unwichtigen Hardware-Treiber vom Quellcomputer zu entfernen und nach dem Duplizierungsvorgang die richtigen Treiber auf den Zielcomputern erneut zu installieren.
Falls die Zielrechner je nach Hardware-Einrichtung in zwei oder mehrere verschiedene Gruppen aufgeteilt werden können, erstellen Sie ein Image ür jede Gruppe. Alternativ erstellen Sie auf dem Modell- (Quell-) Computer ein eigenes Hardware-Profil für jede Geräte-Umgebung. Nachdem Sie das Image auf den Zielcomputer geschrieben haben, wählen Sie das richtige Geräteprofil, wenn Sie die Computer starten. Sie können dies erreichen, indem Sie Windows auf einer bestimmten Hardware-Einrichtung installieren, ein Hardware-Profil für diese Einrichtung erstellen, diese Installation zur Verwendung auf einer anderen Hardware-Einrichtung duplizieren, ein weiteres Hardware-Profil erstellen usw., bis schließlich alle Hardware-Einrichtungen abgedeckt sind und Sie das Image verwenden, das Sie von der letzte Einrichtung erstellt haben.
In einigen wenigen Fällen wurde das Problem dadurch gelöst, dass vor dem Duplizieren alle möglichen Treiber für alle möglichen Peripheriegeräte installiert wurden. Dabei verlässt man sich darauf, dass unkorrekte Treiber beim Start der Duplikate nicht funktionieren. Dies funktioniert nicht in allen Fällen, da einige falsche Treiber sich zu wenig von den richtigen Treibern unterscheiden. Das führt dazu, dass zwei oder mehrere Treiber versuchen, dieselbe Funktion auszuführen und so Probleme beim Zugreifen auf das Gerät und der Verwendung des Geräts verursachen.
Verschlüsselte Dateien oder Ordner auf dem Quellrechner
Windows NT/2000 kann keine verschlüsselten Dateien und Verzeichnisse lesen, wenn die SID (Sicherheits-ID) verändert wurde (nach einer Verteilung vergibt Sysprep oder Ghost Walker eine neue, singuläre SID für jeden Client-Computer). Dieses Problem tritt nur dann auf, wenn der Zielcomputer eine andere SID haben wird als der Quellrechner. Ghost-Sicherungskopien sind hiervon nicht betroffen, weil die SID des Computers sich nach Wiederherstellung einer Sicherungskopie nicht ändert.
Um dem Problem vorzubeugen, entschlüsseln Sie alle Dateien und Verzeichnisse, bevor Sie ein Windows NT/2000 System duplizieren. Verschlüsseln Sie dann die Dateien und Verzeichnisse neu, nachdem Sie mithilfe von Sysprep oder Ghost Walker auf den Client-Computern neue Benutzernamen und SIDs vergeben haben.
Wiederherstellen der Singularität einer Windows NT/2000-Installation nach dem Duplizieren
Windows NT/2000 erfordert, dass jeder Computer in einer Domäne oder Arbeitsgruppe durch den Computernamen individuell identifiziert ist. In einer Domäne ist außerdem die Sicherheits-ID (SID) des Benutzerkontos und das Domänenkonto erforderlich. Wenn Sie einen Computer auf einen anderen duplizieren, haben beide Computer denselben Namen, dieselbe SID und dasselbe Domänenkonto. Bei Windows NT/2000 kann sich immer nur einer dieser Computer in einer Arbeitsgruppe oder Domäne befinden. Wenn Sie einen Computer als Sicherungskopie duplizieren, stellt sich dieses Problem nicht.
Wenn Sie jedoch beide Computer in derselben Domäne oder Arbeitsgruppe verwenden wollen, kann immer nur einer der Computer angemeldet sein, sofern Sie nicht die Identifizierung von einem der beiden Computer ändern, bevor Sie versuchen, den Computer in der Domäne anzumelden. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, wie Sie die Identifizierung des Zielcomputers ändern können.
Sicherheits-ID (SID) für Arbeitsgruppen als Teil einer Domäne
Die Windows NT/2000 Netzwerk- und Sicherheitsuntersysteme arbeiten mit einer singulären Kennzeichnung, die als Sicherheits-ID (SID) bekannt ist. Diese Kennzeichnung wird während der Installation generiert. Jedes Benutzerkonto, jede Sicherheitsgruppe und jeder Computer hat eine eigene SID. Beim Duplizieren einer Installation werden auch alle SIDs dupliziert. Diese Duplizierung führt zu einer Windows-Installation, die nicht länger singulär ist.
Diese Situation mit einer nicht-singulären SID ist problematisch, wenn sich die Zielarbeitsstation in einer Arbeitsgruppe oder Domäne befindet:
In einer Arbeitsgruppe wird durch duplizierte SIDs die Fähigkeit eingeschränkt, den Sicherheitszugriff von Benutzern und Gruppen zu differenzieren und zu kontrollieren.
In einer Domäne ist es unter Windows NT/2000 nicht möglich, dass sich zwei Computer mit derselben SID in der Domäne anmelden. Zusätzlich verwenden Windows 2000-Domänen die SID in höherem Maße als singuläre Kennzeichnung für die Verwaltung und Sicherheitskontrolle als Windows NT 4-Domänen, die den Sicherheitszugriff eher über Domänenbenutzernamen und Kennwörter regeln.
Um das Problem zu lösen, verwenden Sie für jede Zielarbeitsgruppe einen SID-Wechsler, um wieder eine singulären SID zu generieren.
Wenn Sie eine Windows 2000-Installation duplizieren, verwenden Sie bitte das Systemvorbereitungsprogramm (Sysprep) von Microsoft.
HINWEIS: Auch wenn Ghost Walker die SID auf Windows 2000-Computern erfolgreich ändert, ändert das Systemvorbereitungsprogramm (Sysprep) von Microsoft die SID und fordert Windows 2000 dazu auf, die Plug-and-play Treiberdatenbank neu aufzubauen. Um Sysprep anstelle von Ghost Walker oder der SID-Änderungsoption in der Ghost-Konsole zu verwenden, beachten Sie bitte das Dokument Wie Sie SysPrep mit Ghost verwenden.
Wenn Sie einen Vorgang in der Ghost-Konsole ausführen, um ein Image zu verteilen, verwenden Sie die SID-Änderungsoption. Um Windows 2000 zu duplizieren, verwenden Sie entweder Sysprep oder die SID-Änderungsoption, jedoch nicht beide.
In anderen Situationen führen Sie Ghost Walker auf dem Zielcomputer aus, um die SID und den Computernamen zu ändern. Bitte beachten Sie, dass Ghost Walker nur in den Enterprise-Versionen von Ghost und in Norton Ghost 2003 verfügbar ist.
Wenn Sie einen anderen SID-Wechsler als den Ghost Walker, die SID-Änderungsoption oder Sysprep verwenden, stellen Sie sicher, dass das Werkzeug auch alle Einzelzuweisungen der alten SID ändert, wenn dieser genutzt wird, um den Zugang zu Dateien, Registrierungseinstellungen usw., zu kontrollieren. Wenn mit dem SID-Wechsler alte SID-Kennzeichnungen nicht aktualisiert werden können, werden einige Anwendungen nicht mehr funktionieren. Zusätzlich wird Windows die Sicherheitseinstellungen nicht mehr erkennen, was zur Folge hat, dass entweder nicht mehr auf einzelne Systemressourcen zugegriffen werden kann oder dass auf alle Systemressourcen zugegriffen werden kann, wodurch ein Sicherheitsrisiko für Ihr System entsteht.
Computernamen für Arbeitsgruppen innerhalb einer Domäne
Windows NT/2000 erfordert, dass jeder Computer innerhalb einer Domäne einen singulären Computernamen hat (NetBIOS-Name) .
Um den Namen des Zielcomputers zu ändern, verwenden Sie eine der folgenden Methoden:
Wenn Sie eine Windows 2000-Installation duplizieren, führen Sie das Werkzeug Sysprep von Microsoft auf dem Quellcomputer aus, bevor Sie ein Image dieses Computers erstellen. Beachten Sie das Dokument Wie Sie SysPrep mit Ghost verwenden.
Wenn Sie eine Windows NT/2000-Installation verteilen, indem Sie einen Vorgang in der Ghost-Konsole ausführen, aktivieren Sie vor der Ausführung des Vorgangs die Option "Rechnernamen zuweisen" in der für den Vorgang verwendeten Konfiguration. Für die Duplizierung von Windows 2000 verwenden Sie entweder Sysprep oder die Option "Rechnernamen zuweisen", jedoch nicht beides.
Führen Sie Ghost Walker nach der Duplizierung auf dem Zielcomputer aus, bevor Sie diesen neu starten. Bitte beachten Sie, dass Ghost Walker nur in den Enterprise-Versionen von Ghost und in Norton Ghost 2003 verfügbar ist.
Starten Sie den Zielcomputer nach der Duplizierung und melden Sie diesen nicht bei der Domäne an. Ändern Sie den Computernamen über das Symbol "Netzwerk" in der Systemsteuerung, starten Sie den Computer neu und melden Sie ihn dann bei der Domäne an.
Domänenkonto für Arbeitsgruppen innerhalb einer Domäne
Ein Windows NT/2000-Domänencontroller protokolliert alle Arbeitsstationen innerhalb der Domäne durch einen Eintrag für jede Arbeitsstation in der Benutzerkontendatenbank des Domänencontrollers. Dieser Eintrag schließt den Computernamen der Arbeitsstation mit ein. Wenn Sie den Computernamen einer Arbeitsstation nach der Duplizierung ändern, stimmt dieser nicht mehr mit dem Eintrag in der Datenbank überein und die Arbeitsstation kann auch nicht mehr in der Domäne authentifiziert werden. Das bedeutet, dass die Arbeitsstation nicht bei der Domäne angemeldet werden kann.
Um diesem Problem vorzubeugen, entfernen Sie den Quellcomputer aus der Domäne, bevor Sie ein Image von diesem erstellen. Nach der Duplizierung auf dem Zielcomputer fügen Sie den Zielcomputer wieder der Domäne hinzu. Wenn Sie die Ghost-Konsole in Norton Ghost 6.04 Enterprise Edition, Symantec Ghost 6.5 Enterprise Edition, Symantec Ghost 7.0 oder Symantec Ghost 7.5 zur Duplizierung auf den Zielcomputer verwenden, fügt Ghost den Computer automatisch wieder für Sie in die Domäne ein.
Bei den Enterprise-Versionen von Ghost ist es nicht erforderlich, dass Sie den Quellcomputer vor dem Duplizieren aus der Domäne entfernen, wenn dieser ursprünglich von Ghost zu dieser Domäne hinzugefügt wurde. Dies hängt damit zusammen, dass Ghost die Rechte "Arbeitsgruppe einer Domäne hinzufügen" verwendet. Beachten Sie den englischsprachigen Microsoft-Artikel Capabilities of the "Add Workstations to Domain" Right. (Nummer Q139365)
Hier ist ein Beispiel für den Fall, dass es nicht notwendig ist, den Quellcomputer vor der Duplizierung aus der Domäne zu entfernen:
Sie fügen den Quellcomputer, Computer A, der Domäne hinzu.
Sie entfernen Computer A aus der Domäne.
Sie verwenden Ghost, um eine Image-Datei von Computer A zu erstellen.
Sie verwenden eine Enterprise-Version von Ghost, um die Image-Datei auf die Zielcomputer zu verteilen. Das heißt, Sie schreiben den Inhalt der Image-Datei auf einen oder mehrere Computer und überschreiben dort den alten Inhalt der Festplatten oder Partitionen. Ghost fügt diese Computer der Domäne hinzu.
Sie verwenden Ghost, um eine Image-Datei von einem der Zielcomputer in Schritt 4 zu erstellen. Weil Ghost den Computer in Schritt 4 der Domäne hinzugefügt hat, müssen Sie den Computer nicht aus der Domäne zu entfernen, bevor Sie die Image-Datei erstellen.
Übersicht
Vorbereitungen für die Duplizierung:
Aktualisieren Sie Ghost auf die aktuellste Version.
Stellen sie sicher, dass auf dem Quellcomputer eine Version von Windows NT,Windows 2000 oder Windows XP verwendet wird, die von Ghost unterstützt wird.
Wenn Sie einen Windows NT/2000-Server duplizieren, stellen Sie sicher, dass das Image nur als Sicherung und nicht zur Migration einer Serverinstallation auf andere Computer verwendet wird.
Stellen Sie fest, ob der Quellcomputer eine OEM-HAL verwendet. Wenn dies der Fall ist, duplizieren Sie ein Image dieses Computers nur auf Computer mit derselben Hardware.
Wenn der Quell- und der Zielcomputer keine identische Hardware verwenden, bestimmen Sie die Hardware-Unterschiede unter Berücksichtigung der im obigen Abschnitt Treiberspezifische Probleme aufgelisteten Punkte.
Ihno
Vorbereitungen auf dem Quellcomputer:
Wenn das Image für eine Migration einer Windows NT-, Windows 2000- oder Windows XP-Installation auf einen anderen Computer und also für andere Zwecke als der Datensicherung verwendet werden soll, entschlüsseln Sie alle Dateien und Ordner auf dem Quellcomputer, bevor Sie ihn mit Ghost duplizieren.
Wenn der Quellcomputer (Windows NT/2000/XP) zu einer Domäne gehört, entfernen Sie das Konto des Computers aus dieser Domäne, bevor Sie den Quellcomputer mit Ghost duplizieren. Wenn der Quellcomputer an eine Arbeitsgruppe angeschlossen ist, müssen keine weiteren Änderungen vorgenommen werden.
Wenn Sie einen Windows 2000- oder Windows XP-Computer duplizieren, führen Sie direkt vor diesem Vorgang das Programm Sysprep aus.
Duplizieren mit Ghost:
Verwenden Sie Ghost, um eine Image-Datei zu erstellen. Wenn Sie unterschiedliche Typen von Zielcomputern haben, müssen Sie eventuell mehrere Image-Dateien erstellen. Dies kann der Fall sein, wenn Sie zum Beispiel eine Image-Datei für eine bestimmte OEM-HAL haben, eine andere für einen Computer, der IDE-Festplatten verwendet, und eine weitere für eine andere OEM-HAL auf einem Computer, der mit SCSI-Festplatten arbeitet.
Änderung der Konfiguration des Client-Computers:
Wenn Sie das Programm Sysprep vor der Duplizierung auf dem Quellcomputer ausgeführt haben, wird es nach der Duplizierung automatisch auf dem Zielcomputer ausgeführt. Ändern Sie mithilfe von Sysprep den Computernamen und die Sicherheits-ID.
Wenn Sie Sysprep vor dem Erstellen der Image-Datei nicht ausgeführt und die Optionen "SID-Änderung" und "Rechnernamen zuweisen" nicht in einem Ghost-Konsolen-Vorgang aktiviert haben, ändern Sie diese Attribute nach der Duplizierung. Das heißt, dass Sie nach der Wiederherstellung des Images Ghost Walker auf allen Zielcomputern ausführen müssen, um die Sicherheits-ID oder den Computernamen (oder beides) zu ändern.
Hinzufügen des Client-Computers zur Domäne: Fügen Sie, falls erforderlich, alle Computer wieder in die Domäne ein, nachdem Sie das Image auf die Client-Computer geschrieben haben.